Schaffung der Grundlagen für eine robuste und nachhaltige Agile Fabrik

Unser Kunde, eine Schweizer Immobiliengesellschaft, hat von Grund auf ein neues Konzept für ein High-End- und High-Tech-Geschäftsgebäude entworfen und umgesetzt: Das Millennium Center in Crissier in der Nähe von Lausanne.

Ihr Ziel ist es, ein außergewöhnliches Arbeitserlebnis zu bieten, das von innovativen digitalen Dienstleistungen begleitet wird. Das Millennium ist nicht nur ein Ort zum Arbeiten, sondern auch ein Ort zum Leben für seine "Bewohner", mit speziellen Räumen für soziale Netzwerke, Veranstaltungen, Freizeit, Kultur und Entspannung.

Das Herzstück dieses Gebäudes und seines außergewöhnlichen Erlebnisses ist eine mobile App, MyMillennium, der zentrale Zugangspunkt zu allen Dienstleistungen innerhalb des Gebäudes. Eine qualitativ hochwertige App mit erstklassigem Nutzererlebnis anzubieten, ist nicht einfach. Vor allem dann nicht, wenn zum einen viele heterogene Systeme integriert werden sollen und zum anderen die Organisation und das Team noch im Aufbau begriffen sind.

OpenWT unterstützte Millennium beim Aufbau und der Strukturierung (1) eines Agilen Teams und (2) der Gründung einer Agilen Fabrik und deren Prozesse, um kontinuierlich zu liefern und die Lösung zu verbessern.

Agilität, um schnell von der Vision zur Realität zu gelangen

Als alles begann und sich das Millennium noch in einem embryonalen Stadium befand, hatte unser Kunde eine grobe Vorstellung von seinem Endprodukt und davon, wie er seinen künftigen Kunden am besten dienen würde. Daher halfen wir zunächst dabei, die künftige App anhand eines Blueprints zu konzipieren. Dieser Ansatz, der durch unsere bewährte Methodik unterstützt wurde, führte zu einem klaren und greifbaren Konzept, das durch eine Roadmap und das anfängliche Entwicklungs-Backlog dokumentiert wurde... dann war es an der Zeit, Hand an den Code zu legen und vom Konzept zur Realität zu gelangen.

Da unser Kunde noch nicht über ein agiles Team oder eine agile Projektorganisation verfügte, halfen wir ihm, die richtigen Grundlagen mit einem klaren Plan zu schaffen, um die volle Projektautonomie zu erreichen. Wir begannen damit, ein geeignetes Team zusammenzustellen, das die Ressourcen des Kunden und unsere Ressourcen in relevanten Rollen zusammenbrachte, z. B. einen Product Owner, einen Front-End-Entwickler, einen Architekten, einen Back-End-Entwickler, einen UX/UI-Designer, einen Scrum Master und einen Business Analysten.

Agil im Dienste der Exzellenz

Mit einem Team, das bereit war, alle Herausforderungen zu meistern, die das Projekt mit sich bringen würde, implementierten wir eine erste Version einer agilen Fabrik und Methodik. Mit Azure DevOps zur Unterstützung der verschiedenen Projektartefakte strukturierten wir das Projekt und seine Pipelines, um die Effizienz und Produktivität zu maximieren. Ein wesentlicher Teil der agilen Methodik und der Factory, der Prozesse und Richtlinien, wurde klar definiert und kommuniziert, damit das Team unter den besten Bedingungen arbeiten konnte, unterstützt durch die verschiedenen Zeremonien, die eingeführt wurden.

Dank der Unterstützung und des Coachings der OpenWT-Teammitglieder konnte das Team schnell ein gleichmäßiges Tempo vorlegen, um die Geschäftsanforderungen zu spezifizieren, sich an veränderte Anforderungen und Prioritäten anzupassen und wertvolle User Stories zu liefern. Im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung haben wir unser Fachwissen ständig in die Verbesserung einiger Prozesse eingebracht. Zum Beispiel durch die Nutzung von Microsoft Azure Pipelines, um die Bereitstellung mit einem Klick zu ermöglichen und sich wiederholende Aufgaben loszuwerden, oder durch die Verwendung von RabbitMQ zur Überwachung und schnellen Identifizierung von Problemen, um rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Diese Verbesserungen, die zeitaufwändige Aufgaben reduzieren, gaben dem Team die Möglichkeit, sich auf die Codequalität und die Leistung der Anwendung zu konzentrieren.

Als das Kundenteam wuchs und mit dem agilen Framework und der Methodik an Reife gewann, entwickelten sich auch die Artefakte wie DoR (Definition of Ready) und DoD (Definition of Done) entsprechend weiter, um die verschiedenen Schritte der Definition, Entwicklung, des Testens und der Bereitstellung widerzuspiegeln.

Agile ist vor allem eine Denkweise

In nur wenigen Monaten hat sich unser Kunde die agile Methodik vollständig angeeignet und seine Geschäftsinteressenten in den Prozess einbezogen, um die Prioritäten in Bezug auf Dienstleistungen und Funktionen zu verwalten und festzulegen. Unser Kunde hat nicht nur bei der Produktentwicklung agil gearbeitet, sondern auch bei der Implementierung der Methodik innerhalb seiner Organisation. Heute meistert unser Kunde seine agile Fabrik, um seinen Kunden und seinen Geschäftsinteressenten hochwertige Funktionen zu liefern.

Eine wichtige Erkenntnis aus diesem Fall ist, dass Agilität nicht nur eine Methodik oder ein Rahmenwerk für die Entwicklung eines Produkts ist, sondern eine Denkweise, die für jedes Ziel und jede Aufgabe genutzt werden kann.

Es geht darum, mit dem zu beginnen, was erreichbar ist, und mit dem zu wachsen, was wir gelernt haben und was uns neue Erkenntnisse bringt.

Agile is a project management approach developed as a more flexible and efficient way to get products to market. This approach is widely adopted in the IT field as it allows a team to adapt faster and easier compared to other project methodologies, such as waterfall approach. It relies on the capacity of a team to work incrementally and deliver frequently usable products that can be validated by the business.

8

Members in the agile team

7000

Tasks or tickets taken care of in 36 sprints

10+

Micro-services implemented in the backend

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